Was Eltern über die Unterschiede wissen sollten
Vitamin D3 kennt mittlerweile fast jeder – es ist das sogenannte „Sonnenvitamin“, das unser Körper bildet, wenn wir genug Sonne auf der Haut haben.
Aber was ist mit Vitamin D3 + K2? Brauchen Kinder beides? Und wenn ja: wann?
In diesem Beitrag erklären wir Dir kurz & klar den Unterschied – und wann welches Präparat für Dein Kind sinnvoll ist.
☀️ Vitamin D3 – das Sonnenvitamin
Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist entscheidend für viele Prozesse im Körper – besonders bei Kindern im Wachstum:
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Unterstützt das Immunsystem
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Fördert die Kalziumaufnahme aus der Nahrung
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Unterstützt den Knochenaufbau
Gerade in den Wintermonaten oder bei wenig Sonnenlicht kann es sinnvoll sein, Vitamin D3 zu ergänzen – auch bei Kindern.
🦴 Warum zusätzlich Vitamin K2?
Vitamin D3 hilft, Kalzium in den Körper zu bringen.
Vitamin K2 sorgt dafür, dass Kalzium dort landet, wo es hingehört: in den Knochen.
Ohne ausreichend K2 kann sich Kalzium unter Umständen im Gewebe oder in den Blutgefäßen ablagern – das will man vermeiden.
K2 ist wichtig für:
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Einbau und Speicherung von Kalzium in Knochen und Zähnen
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Normale Blutgerinnung
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Starken Knochenaufbau im Wachstum
🍳 Warum besonders für Kleinkinder?
Kinder unter 7 Jahren nehmen oft nicht genug Vitamin K2 über die Nahrung auf, weil sie z. B.:
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kaum fermentierte Lebensmittel, Eier, Käse oder Fleisch essen
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einen besonders hohen Bedarf im Wachstum haben
Laut Studien erreicht die K2-Zufuhr über die Ernährung erst ab etwa 7 Jahren ein ausreichendes Niveau.