Migräne bei Kindern – erkennen, vorbeugen, unterstützen

von Bernd Tröbelsperger
Migräne bei Kindern – erkennen, vorbeugen, unterstützen

Wenn der kleine Kopf zu voll ist: Was Eltern wissen sollten

Kopfschmerzen oder Migräne sind bei Kindern keine Seltenheit – sie sehen nur oft anders aus als bei Erwachsenen.
Die Ursachen können vielfältig sein: von Reizüberflutung über Bewegungsmangel bis hin zu Nährstoffmängeln.

Wir zeigen Dir, worauf Du achten kannst – und wie Du Dein Kind ganzheitlich unterstützen kannst.

 

🧠 Symptome: Migräne sieht bei Kindern oft anders aus

Kinder klagen nicht immer klassisch über „Kopfschmerzen“. Stattdessen zeigen sich oft:

  • Bauchweh oder Übelkeit

  • Licht- oder Geräuschempfindlichkeit

  • Rückzug, Müdigkeit, Blässe

  • Stimmungsschwankungen oder Reizbarkeit

  • Einschlafprobleme

Gerade kleinere Kinder können Schmerzen oft nicht genau beschreiben – hier braucht es Aufmerksamkeit & Empathie.

 

🔍 Mögliche Auslöser im Alltag

Migräne entsteht selten grundlos. Häufige Auslöser bei Kindern sind:

  • Zu wenig trinken

  • Ungleichgewicht in der Ernährung

  • Bewegungsmangel

  • Stress, Lärm oder Reizüberflutung

  • Nährstoffmängel (z. B. Magnesium oder Vitamin D)

 

🧂 Die Rolle von Magnesium & Vitamin D

Magnesium unterstützt das Nervensystem und hilft, Reize besser zu verarbeiten.
Ein Mangel kann sich u. a. durch Kopfschmerzen, Unruhe oder Schlafprobleme zeigen.
💡 Tipp: Die Einnahme kann täglich leicht gesteigert werden – bis der Stuhl etwas weicher wird. Das zeigt, dass der Körper gesättigt ist.

Vitamin D ist wichtig für Immunsystem, Muskelfunktion und die Psyche.
Ein Mangel (besonders im Winter) kann Kopfschmerzanfälligkeit erhöhen.

 

🌿 Was Eltern tun können

  • Frische Luft & regelmäßige Bewegung

  • Viel stilles Wasser oder ungesüßter Tee

  • Ausgewogene, regelmäßige Mahlzeiten

  • Feste Schlafenszeiten

  • Reizarme Zeit nach Kindergarten oder Schule

  • Auf Körpersignale achten – ohne Druck

💊 Nahrungsergänzung? Ja – aber richtig.

Produkte mit Magnesium, Vitamin D oder Omega 3 können sinnvoll sein – zur Vorbeugung, nicht zur Behandlung.

❗ Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ärztliche Abklärung. Bitte sprich vor der Einnahme immer mit Deiner Kinderärztin oder Deinem Kinderarzt.

Sanfte Unterstützung für Kopf, Nerven & Alltag