Wenn der kleine Kopf zu voll ist: Was Eltern wissen sollten
Kopfschmerzen oder Migräne sind bei Kindern keine Seltenheit – sie sehen nur oft anders aus als bei Erwachsenen.
Die Ursachen können vielfältig sein: von Reizüberflutung über Bewegungsmangel bis hin zu Nährstoffmängeln.
Wir zeigen Dir, worauf Du achten kannst – und wie Du Dein Kind ganzheitlich unterstützen kannst.
🧠 Symptome: Migräne sieht bei Kindern oft anders aus
Kinder klagen nicht immer klassisch über „Kopfschmerzen“. Stattdessen zeigen sich oft:
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Bauchweh oder Übelkeit
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Licht- oder Geräuschempfindlichkeit
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Rückzug, Müdigkeit, Blässe
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Stimmungsschwankungen oder Reizbarkeit
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Einschlafprobleme
Gerade kleinere Kinder können Schmerzen oft nicht genau beschreiben – hier braucht es Aufmerksamkeit & Empathie.
🔍 Mögliche Auslöser im Alltag
Migräne entsteht selten grundlos. Häufige Auslöser bei Kindern sind:
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Zu wenig trinken
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Ungleichgewicht in der Ernährung
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Bewegungsmangel
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Stress, Lärm oder Reizüberflutung
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Nährstoffmängel (z. B. Magnesium oder Vitamin D)
🧂 Die Rolle von Magnesium & Vitamin D
Magnesium unterstützt das Nervensystem und hilft, Reize besser zu verarbeiten.
Ein Mangel kann sich u. a. durch Kopfschmerzen, Unruhe oder Schlafprobleme zeigen.
💡 Tipp: Die Einnahme kann täglich leicht gesteigert werden – bis der Stuhl etwas weicher wird. Das zeigt, dass der Körper gesättigt ist.
Vitamin D ist wichtig für Immunsystem, Muskelfunktion und die Psyche.
Ein Mangel (besonders im Winter) kann Kopfschmerzanfälligkeit erhöhen.
🌿 Was Eltern tun können
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Frische Luft & regelmäßige Bewegung
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Viel stilles Wasser oder ungesüßter Tee
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Ausgewogene, regelmäßige Mahlzeiten
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Feste Schlafenszeiten
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Reizarme Zeit nach Kindergarten oder Schule
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Auf Körpersignale achten – ohne Druck